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Wozu ist eine Untersuchung und Behandlung in einem ambulanten/teilstationären Schlaflabor erforderlich?

Schlafstörungen stellen in den Industrieländern ein weitverbreitetes Problem mit zum Teil erheblichen gesundheitlichen und sozialen Folgen für die Betroffenen und daraus resultierender wirtschaftlicher Belastung dar. Es kann davon ausgegangen werden, dass 1/4 der Bevölkerung unter behandlungsbedürftigen Schlafstörungen leidet.
Mangelnder und nicht erholsamer Schlaf wirkt sich auf die Leistungsfähigkeit und Stimmung am Tage negativ aus und beeinträchtigt erheblich die Lebensqualität.
Krankheitswert bekommen Schlafstörungen dann, wenn sie mehr als 4 Wochen andauern. Ein- und Durchschlafstörungen bzw. das zu frühe morgendliche Erwachen mit der Unfähigkeit wieder einschlafen zu können, treten häufig kombiniert auf.
Von einer behandlungsbedürftigen Schlafstörung spricht man, wenn betroffene Patienten im jüngeren und mittleren Lebensalter länger als 45 Minuten benötigen, bis sie einschlafen, mehr als 3 mal nachts aufwachen und/oder ein bis zwei Stunden vor ihrer gewohnten Zeit wach werden und nicht wieder einschlafen können sowie in der Folge in ihrer Tagesbefindlichkeit und Leistungsfähigkeit beeinträchtigt sind.
Von einer chronifizierten Schlafstörung wird dann ausgegangen, wenn der Nachtschlaf kontinuierlich länger als 4 Wochen in dieser Weise gestört ist.
Eigentlich beschäftigt sich die Schlafmedizin ebenso mit dem Tag wie mit der Nacht, da Störungen des Schlafes breite Auswirkungen auf die Tagesbefindlichkeit und die allgemeine Gesundheit haben. Auswirkungen einer Schlafstörung sind vielfältig.

Woran merkt man, dass etwas mit dem Schlaf nicht stimmt?

Schlafstörungen entwickeln sich leider sehr schleichend; nicht jeder Patient merkt von Anfang an alle Symptome seiner Schlafstörung. Zeitweilig dauert es viele Jahre bis diese Störung erkannt und behandelt wird. Hinzu kommt, dass sich erst in den letzten Jahren das Bewusstsein für Schlafstörungen etabliert.
International hat sich die Behandlung von Krankheiten immer am Tage orientiert; erst seit einigen Jahren wissen wir, dass viele Krankheiten (hoher Blutdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, Impotenz, Depression, Herzrhythmusstörungen und ...) Folge der Schlafstörungen sein können, daß also für die Erkrankungen u. U. der Grundstein im Schlaf gelegt wird.
Patienten mit Schlafstörungen klagen oft über:

Tagesmüdigkeit
Verminderte Leistungsfähigkeit
Konzentrationsstörung
Depressive Symptome (Gereiztheit bis Traurigkeit)
Nächtliches Schwitzen
Nächtliches Wasserlassen
Impotenz
Herzrhythmusstörungen/Herzrasen

Man wundert sich vielleicht, in den letzten Jahren viel von Schlafstörungen und ihren gefährlichen Folgen zu hören. Aber obwohl man ein Drittel seines Lebens im Zustand des Schlafes verbringt, stellt die Schlafmedizin innerhalb der medizinischen Wissenschaften ein relativ junges Fachgebiet dar, da die wissenschaftlichen Grundlagen zur Beobachtung der Vorgänge im Schlaf erst Anfang der 80iger-Jahre entwickelt wurden.
Mit zunehmender Verbreitung der Schlafmedizin und Etablierung von Schlaflaboren, die unter Qualitätskontrolle stehen, hat sich das Verständnis um den Schlaf als einen „aktiven Körpervorgang“ vertieft. Mediziner gewinnen zunehmend Erkenntnisse über krankhafte Vorgänge, die an Schlaf und an biologische Zeitabläufe gekoppelt sind.
Wie bereits erwähnt, gewinnt damit die Schlafmedizin gegenüber der bisherigen reinen „Tagmedizin“ zunehmend an Bedeutung im Sinne der vollständigen und ganzheitlichen Betrachtung des gesunden und/oder kranken Menschen.
Ambulante Schlafmessungen bei den Betroffenen zuhause sind zu einer weiteren Abklärung hilfreich. Letztlich kann aber die Diagnose nur durch eine komplette Untersuchung des Schlafablaufes (Polysomnographie) in einem Schlaflabor bestätigt werden.


Vorteile der ambulanten Schlaflabormessung:

- Ein mehrtägiger stationärer Aufenthalt wird vermieden; die Patienten bleiben in Ihrer gewohnten Umgebung.

- Durch die Messung unter realistischen Bedingungen (normaler Tagesablauf) werden Fehlmessungen und damit verbundene falsche Behandlungsstrategien reduziert bzw. vermieden.

- Die berufliche Tätigkeit wird nicht unterbrochen. Diskretion gegenüber Arbeitskollegen und Vorgesetzten ist gewährleistet.

- Durch die Schlafambulanz, die jedem guten Schlaflabor angegliedert sein sollte, ist eine weitere kontinuierliche Folgebetreuung gewährleistet und es steht ständig ein Ansprechpartner für Probleme zur Verfügung. Dem Zentrum für Schlafmedizin Nordwest in Emden ist als Schlaf-Ambulanz die Praxis
Dr. Schlenker / Dr. Russell, Am Delft 32, 26721 Emden, Tel.: 04921 / 979996 angegliedert.

- Für die Betreuung stehen Fachärzte unterschiedlicher Disziplinen konsiliarisch zur Verfügung.

- Eine örtliche regionale Versorgung wird auf diese Weise gewährleistet.

- Komfortable Einzelzimmer mit natürlichem Schlafambiente (gehobener Hotelkomfort).

- In einer kleinen Einheit mit 4-6 Betten ist eine persönliche Betreuung gewährleistet.

Dr. Schlenker, 29.Oktober 2001


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