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Schlafmedizin
Narkolepsie

Was soll man von jemandem halten, der mitten in einem anregenden Gespräch einschläft?
Oder von einem Kind, dass vor lauter Freude im Schlaf zusammenbricht?

Vermutlich leiden beide an einer besonderen Form einer Schlafstörung, der Narkolepsie. Etwa 50 von 100.000 Einwohnern leiden an dieser Störung des Schlaf-Wach-Rhythmus, doch durchschnittlich dauert es 8 Jahre, bis ein Narkolepsie-Patient erkannt wird. Dabei ist es relativ einfach, die Verdachtsdiagnose Narkolepsie zu stellen. Die Narkolepsie zählt zu den Schlafstörungen, bei denen nicht ein zuwenig, sondern ein zuviel an Schlaf das Problem ist.

Die Betroffenen klagen über ausgeprägte Tagesmüdigkeit und bei einer monotonen Beschäftigung können sie dem plötzlichen Schlafbedürfnis nicht widerstehen (imperatives Schlafbedürfnis):
Mehrmals am Tage unterliegen sie kurzen Schlafattacken. Ursache ist jedoch kein Schlafmangel, sondern eine krankhaft herabgesetzte Schwelle der Einschlafneigung. Zweites Hauptsymptom der Narkolepsie ist die sogenannte Kataplexie. Hierbei handelt es sich um eine plötzliche Muskelschwäche, die einen kurzzeitigen Kraftverlust der Gesichts- und Haltemuskulatur verursacht und durch intensive Gefühlsregungen wie Lachen, Wut oder überraschung ausgelöst wird. Die Narkolepsie lässt sich im Schlaflabor leicht durch einen sehr raschen Eintritt des Traumschlafes diagnostizieren. Zusätzlich sind Blutuntersuchungen zur Bestätigung der Untersuchung hilfreich. In der Behandlung der Narkolepsie wurden in den letzten Jahren deutliche Fortschritte erzielt. Die Patienten sollten in Zusammenarbeit zwischen Neurologen und Schlafmedizinern therapeutisch eingestellt werden.


10 Fragen, die auf die Spur der Narkolepsie führen (Diagnosecheck Narkolepsie):

Treten tagsüber häufiger Phasen unüberwindbarer Schläfrigkeit auf, für die Sie keine Erklärung haben?

Schlafen Sie tagsüber oft ein, ohne dass Sie dagegen ankämpfen können?

Wie häufig treten diese Schlafattacken an einem Tag auf?

Kann es passieren, dass bei Freude, ärger oder überraschung:
- Ihre Gesichtsmuskeln erschlaffen?
- Ihre Knie weich werden?
- Sie in sich zusammensinken?

Tritt bisweilen eine Bewegungsunfähigkeit auf:
- beim Einschlafen?
- beim Aufwachen?

Wachen Sie nachts häufig auf?

Haben Sie schon fehlerhafte oder unwillkürliche Handlungen im Halbschlaf
ausgeführt?

Leiden Sie, z.B. beim Einschlafen unter lebhaften und wirklichkeitsnahen
Träumen oder Alpträumen?

Führt die starke Müdigkeit am Tage zu Aufmerksamkeits- und Gedächtnisstörungen
(z.B. im Straßenverkehr oder bei der Ausführung von Tätigkeiten)?

Haben Sie schon versucht, mit Medikamenten etwas gegen die Schlafattacken zu unternehmen?

Sollten Sie 4 oder mehr Fragen mit "ja" beantwortet haben, ist es empfehlenswert, einen Schlafmediziner zu konsultieren.


Gehler, 29.Oktober 2001
Gesundheitstipps


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